Abschied von der Konrad-von-Parzham-Schule

Personelle Veränderungen zum Schuljahreswechsel

Nach der Abschiedsfeier versammelten sich zum Gruppenbild vor der Konrad-von-Parzham-Schule (von rechts): der Altöttinger Caritas-Vorstand Josef Schropp, die scheidende HPT-Bereichsleiterin Christa Niggl, die angehenden Pensionistinnen Maria Dörner und Manuela Maier sowie Sonderschulrektor Werner Pangerl

 

Für zwei langjährige Gruppenleiterinnen der Heilpädagogischen Tagesstätte an der Konrad-von-Parzham-Schule Altötting, Frau Maria Dörner und Frau Manuela Maier, endete am letzten Tag dieses Schuljahres ihr aktiver Dienst.

Der geschäftsführende Vorstand des Kreis-Caritasverbandes Altötting e.V., Herr Josef Schropp, dankte seinen Mitarbeiterinnen für die jahrzehntelange Treue zum Altöttinger Förderzentrum und für ihren Einsatz zum Wohle der Kinder und Jugendlichen mit Förderbedarf. Im Rahmen der Abschlussfeier überreichte Herr Schropp Abschiedsgeschenke und überbrachte die besten Glück- und Segenswünsche des Schulträgers zum wohlverdienten Ruhestand.

Sonderschulrektor Werner Pangerl würdigte die Lebensleistung der beiden Pädagoginnen:

Frau Maria Dörner war unglaubliche 45 Jahre Teil der Schulgemeinschaft am Caritas-Förderzentrum. Sie absolvierte hier ihre Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin und leitete seitdem unzählige Gruppen der HPT.

Ihre einfühlsame Art, ihre große Fachkompetenz und ihr zutiefst menschlicher Umgang mit den Schülern habe sie ausgezeichnet, betonte Pangerl. Ihre Beharrlichkeit bei der Förderung und ihr scharfer Blick für das, was die Schüler im Leben brauchten, was sie lernen sollten, sei für die jüngeren Kollegen immer Vorbild und Ansporn gewesen.

Frau Dörner sei in höchst unterschiedlichen Gruppen eingesetzt gewesen, bei den Kleinen und den Großen. Auch bei Kindern mit intensiver geistiger Behinderung habe sie mit vollem Einsatz gearbeitet und große Erfolge erzielt.

Der Schulleiter bezeichnete Frau Dörner als ruhenden Pol im Wandel der Zeit, da sie den guten Geist der Konrad-von-Parzham-Schule und den Elan der Gründerjahre stets bewahrt und immer wieder neu umgesetzt habe.

Mit Frau Manuela Maier, die ebenfalls als Heilerziehungspflegerin 20 Jahre im Dienste der HPT stand, muss die Einrichtung künftig auf eine weitere erfahrene und versierte Gruppenleiterin verzichten. Auch bei ihr bedankte sich Pangerl für die stets hervorragende, konstruktive und angenehme Zusammenarbeit, für ihr beständiges Engagement und ihre Zuverlässigkeit. Auf Frau Maier habe man sich fest verlassen können. Auch komplexe Situationen habe sie jederzeit zielorientiert mit Optimismus und auch mit feinem Humor gemeistert. Unzählige Schülern habe Manuela Maier auf das Leben vorbereitet und auch mit verhaltensschwierigen Jugendlichen sozialverträgliche Umgangsformen trainiert.

Neben ihrer pädagogischen Kompetenz war vor allem ihre ausgeprägte ästhetische Sensibilität legendär, daher wurde sie quasi zur Beauftragten für alles Schöne in der BSS: Dementsprechend war ihr Rat gefragt bei der Neugestaltung der Gruppenräume und der Teeküche während der Generalsanierung und selbst das Rektorat ziert ein wunderschönes Triptychon, das Frau Maier zusammen mit den Schülern gemalt hat, und das immer wieder bewundert wird.

Verabschiedet wurde auch die Bereichsleiterin der HPT, Christa Niggl. Die Sozialpädagogin hatte diese Funktion elf Jahre inne. Nun übernimmt sie ab September die Leitung der benachbarten „Tagesstätte am Mörnbach“, die ebenfalls in der Trägerschaft der Kreis-Caritas steht.

Als Gesamtleiter dankte Pangerl seiner Kollegin für ihren enormen Einsatz für die HPT. Das Wohl der Kinder und das ihrer Mitarbeiter sei ihr immer gleichermaßen am Herzen gelegen. So habe sie die Einrichtung konzeptionell und fachlich vorangebracht, aber auch die Personalausstattung und die Arbeitsbedingungen kontinuierlich verbessert. Als besondere Leistung hob Pangerl die Neugründung der „TaM - Tagesstätte am Mörnbach“ hervor, die Frau Niggl seinerzeit unter großem persönlichen Einsatz bewerkstelligt hatte. So sei es für sie ein guter und freudiger Weg, der sie nun wieder zur TaM zurückführe, die mit Fug und Recht als „ihr Kind“ bezeichnet werden könne. Zur neuen, großen beruflichen Herausforderung wünschte Pangerl der scheidenden Bereichsleiterin Glück, Erfolg und Gottes Segen.

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